Das sagen die Profis

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«Wieso ist deine Handyrechnung über 1000 Franken???»

Da eine Onlinesucht zur intensiven Nutzung von In-App-Käufen verleiten kann, besteht durchaus eine gewisse Gefahr, sich zu verschulden. Vor allem, wenn das Kind nichts oder nur wenig verdient.

Gerade bei Gamern kann es vorkommen, dass die Handyrechnung auf einmal in unermessliche Höhen steigt.

Dies geschieht oft durch sogenannte In-App-Käufe. Man kann sich dadurch - nachdem man eine App / ein Programm gekauft hat - weitere «Leben» bzw. «Energie» kaufen oder auch Funktionen aktivieren, mit denen man erfolgreicher wird.

Oft sind dies kleine Beträge von einigen Franken, diese zählen sich jedoch rasch zusammen.

Auf jeden Fall sollten Sie Ihr Kind für die hohen Kosten der In-App-Käufe sensibilisieren und ihm klar und bestimmt mitteilen, dass Sie hohe Rechnungen nicht bezahlen werden.

Wenn dies nicht reicht, gibt es einige technische Tricks, mit denen Sie das Risiko hoher Rechnungen reduzieren können:

  • Sie können z.B. ein Jugend-Abo abschliessen. Das verpflichtet die Mobilfunkanbieter zu einem gewissen Jugendschutz (z.B. Sperrung von Business-Nummern wie 0906-Nummern für Erotik und Pornografie oder 0901-Nummern für Horoskope, Spiele und Wettbewerbe).
  • Sie können Prepaid-Karten statt Abos verwenden; damit lernen Jugendliche, ihre Kosten besser im Griff zu haben, und es gibt keine bösen Überraschungen bei der Telefonrechnung.
  • Sie sollten Ihrem Kind keine Kreditkarten-Angaben geben und diese Angaben auch nicht auf dem Handy speichern (z.B. im App-Store).

Falls es trotz allem zu Schulden kommt, empfehlen wir Ihnen die Kontaktaufnahme mit einem oder mit einer Schuldenberater/-in zu suchen, um fachliche Unterstützung zu erhalten.

Patronat
Autor/-in
Isabel Willemse

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