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Warum braucht es einen Jugendschutz?

Wer früh regelmässig raucht, setzt sich mehreren Risiken aus: Eine schnell einsetzende Nikotinabhängigkeit hat oft einen lebenslangen Tabakkonsum zur Folge und die Gesundheit wird sowohl kurz- wie auch langfristig beschädigt. Deshalb will der Jugendschutz eine Altersgrenze beim Verkauf von Tabakprodukten festlegen.

Wer raucht, beginnt damit meist in jungen Jahren. Deshalb sprechen Fachleute bei Zigaretten von der legalen Jugenddroge. Der Jugendschutz will mit einem festgesetzten Schutzalter bewirken, dass Kinder und Jugendliche Tabakprodukte nicht wie ein Kaugummi kaufen können. Dahinter steckt auch die Botschaft, Rauchen ist schädlich.

Es braucht einen Jugendschutz, weil:

  • Von Nikotin wird man rasch körperlich abhängig. Bei Kindern und Jugendlichen kann sich die Abhängigkeit schon nach dem Ausprobieren einiger Zigaretten einstellen.
  • Je früher jemand mit Rauchen anfängt, desto schwieriger wird es, davon loszukommen.
  • Die Nikotinabhängigkeit wird von Jugendlichen oft unterschätzt. Sie wissen nicht, dass es nicht einfach ist, mit dem Rauchen aufzuhören.
  • Es droht der lebenslange Konsum, wenn jemand früh regelmässig raucht.
  • Rauchen stört die körperliche und seelische Entwicklung jenes jungen Menschen.
  • Die gesundheitlichen Schäden sind massiv – nicht erst im Alter.
  • Die Leistungen im Sport lassen nach.
Patronat
Quelle/n
Autor/-in
Brigitte Müller
Revisor/-in
Thomas Beutler

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